100-jähriges Jubiläum

Patenbitten im März 1980 in Etterzhausen

Im März 1980 fand das Patenbitten bei der FF Etterzhausen satt. Eine stattliche Abordnung, bestehend aus der Vorstandschaft und dem Festausschuss, der Fahnenmutter Olga Schmid und den zahlreichen Festdamen machten sich auf den Weg zum Hof der Schlossgaststätte Etterzhausen.

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100 Jahre FF Nittendorf vom 04. Juli bis 07. Juli 1980 mit Fahnenweihe verbunden mit dem Kreisfeuerwehrfest

Das umfangreiche Festprogramm zum 100-jährigen Gründungsfest erstreckte sich über vier Tage. Den Auftakt stellten die Ehrungen verdienter Feuerwehrkameraden am Freitag, den 4. Juli 1980 durch Landrat Rupert Schmid und Kreisbrandrat Heinrich Ettl auf örtlicher und auf Landkreis-Ebene dar.

Nach dem gelungenen Ehrenabend am Vortag stand der Samstag Nachmittag überwiegend im Zeichen des aktiven Teils der Feuerwehr. Nach Abschluss der Schauübungen der gemeindlichen Wehren wurde die Fahnenmutter Olga Schmid und die Festdamen, eine Abordnung aus dem österreichischen Langenwang (Langenwang wurde 1982 Partnergemeinde von Nittendorf) sowie unser Patenverein, die FF Etterzhausen eingeholt. Beim von Pfarrer Hans-Peter Heindl zelebrierten Gedenken an die verstorbenen Mitglieder des Vereins legte Vorstand Michael Beer am Kriegerdenkmal einen Kranz nieder. Den musikalischen Rahmen des Abends im Festzelt gestalteten die Jugendblaskapelle Deuerling und der Trachtenverein D'Naabtaler aus Etterzhausen.

Nachdem die ersten beiden Tage gut überstanden waren und uns auch Petrus gnädig gesinnt war, begann der eigentliche Festtag: Auf den Weckruf folgte die Einholung der Festdamen und der Fahnenmutter, der Patenfeuerwehr Etterzhausen und der FF Langenwang. Daran anschließend fand der feierliche Festgottesdienst unter dem Motto „In Gottes Namen allzeit selbstlos, treu und hilfsbereit” und die Überreichung der Erinnerungsbänder statt.

Böllerschüsse kündeten einen weiteren Höhepunkt, nämlich den Festzug der mehr als 110 Vereine und 8 Musikkapellen durch den festlich geschmückten Ort, an. Als besondere Attraktion wurde auch die alte Saug-Druck-Spritze aus dem Jahr 1902 im Festzug mitgeführt. Die Feuerwehrmänner Josef Dirigl, Jakob Klingshirn, Ludwig Eglmeier und Otto Rödl in ihren historischen Uniformen und Spitzhelmen boten darauf ein originelles Bild. Erst nach Mitternacht klang der Festtag auf der Festwiese aus.

Der Heimatabend am Montag unter der Schirmherrschaft des 2. Bürgermeisters Herrn Heinz Zausinger wurde von den Graßl-Buam aus dem Bayerischen Wald und der Jodlerin Schweizer-Vroni gestaltet.