125-jähriges Jubiläum
Patenbitten bei der FF Etterzhausen
Traditionsgemäß, wie es in Bayern der Brauch ist, erschien die Freiwillige Feuerwehr Nittendorf am 16. April 2005 zum Patenbitten im Nachbarort bei der Freiwilligen Feuerwehr Etterzhausen. Vor dem festlich geschmückten Gerätehaus wurde der Zug der Nittendorfer Feuerwehr von einer großen Abordnung der Etterzhausener Feuerwehr empfangen, wo Vorstand Gottfried Beer und Festleiter Norbert Winkler unser Ansinnen vorbrachten. Die Vorstandschaft der FF Etterzhausen erhörte die Bitte der auf Holzscheiten Knienden und sagten die Übernahme der Patenschaft zu.


125-jähriges Gründungsfest 2005

Das Wochenende vom 8. bis 10. Juli 2005 stand ganz im Zeichen des 125-jährigen Gründungsfestes. Am Freitag begann der Auftakt mit einer Rocknacht, bei der die Band Outback fetzige Stimmung ins Zelt brachte.
Am Samstag Nachmittag nahmen die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Nittendorf, die Festmutter Martina Stepper und alle Festdamen, sowie der Patenverein und eine Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr Langenwang am Totengedenken teil. Anschließend zog man gemeinsam mit dem Musikverein Langenwang ins Festzelt. Dort übernahm die Showband Blechblosn aus Erding die Unterhaltung für den Abend. Zu vorgerückter Stunde sorgten die Festdamen mit einer Tanzeinlage ebenfalls für reichlich Applaus.
Da es der Wettergott am Festsonntag nicht besonders gut mit uns meinte, fiel das Einholen der Vereine und der geplante Kirchenzug sprichwörtlich ins Wasser, weshalb der Festgottesdienst im Zelt abgehalten werden musste. Nach dem Gottesdienst wurden die Erinnerungsbänder an die Fahnen geheftet.
Zum Zeitpunkt des Aufstellens für den Festzug zeigte sich dann aber die Sonne, so dass der Festzug mit über 60 Vereinen loszog. Als die Vereine etwa die Hälfte des geplanten Weges hinter sich hatten, setzte jedoch ein sintflutartiger Regen ein, der auch die Festwiese unter Wasser setzte. Die tropfnass im Zelt ankommenden Vereine mussten sich auf den Tischen verteilen, da im Zelt das Wasser ca. 30 cm hoch stand. In den Gesichtern aller, besonders aber in denen der Festleitung war die Enttäuschung zu sehen. Viele Gäste reisten völlig durchnässt ab. Mit dem Ende des Unwetters ging auch das Hochwasser im Zelt zurück und schnell waren die kleineren Schäden behoben. Die Mitbürger und Besucher zeigten sich mit ihrer Wehr äußerst solidarisch und kehrten gegen späten Nachmittag zurück — in dem wieder fast voll besetzten Festzelt erinnerten schließlich nur mehr die Gummistiefel einiger Festdamen an den strömenden Regen. Und so endete auch dieser Tag in den späten Abendstunden.